Psychische Probleme in der Schwangerschaft, im  
Wochenbett & darüber hinaus

Beratung und Therapie bei psychischen Problemen in Schwangerschaft & Wochenbett

 


In diesem Bereich arbeite ich nun seit einiger Zeit mit meiner langjährigen Freundin Claudia Bergstein-van Griensven zusammen. Wir haben uns beide mit Leib und Seele diesem Thema gewidmet. 
 

Wir, das sind Claudia Bergstein-van Griensven und Britta Scheufens. Uns beide verbindet eine beinahe dreißigjährige Freundschaft. Nun wollen wir auch beruflich gemeinsame Wege gehen.

 

Wir beschäftigen uns seit langem mit den spannenden und wichtigen Themen Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft. Wir bringen jahrelange Erfahrung in der Beratung von Schwangeren und Müttern mit, mit denen wir ihre Geburt vorbereitet, eine schwierige Geburt bearbeitet oder auch ihre Sorgen und Ängste nach der Geburt aufgefangen haben. Nun möchten wir unsere Kompetenz bündeln, um ein noch umfassenderes Angebot für Frauen und ihre Familien zu schaffen, damit alle Beteiligten die aufregende Zeit des Familienzuwachses gut überstehen.

Denn unser Ziel ist es, dass Sie in Ihrer neuen Lebenssituation ankommen können.

 

 

Unser Angebot an Mütter und deren Angehörige

 

Fortlaufendes Gruppencoaching

Manchmal braucht man schnelle Hilfe…

Wenn psychische Probleme oder Gefühle von Überforderung, Einsamkeit oder Ängste Ihre Schwangerschaft oder die erste Zeit mit Ihrem Baby überschatten, brauchen Sie schnell eine Anlaufstelle und den Kontakt zu Menschen in einer ähnlichen Situation um möglichst bald wieder in ein zufriedenes Leben zurück zu finden.


Um lange Wartezeiten zu verhindern, bieten wir ein fortlaufendes 15-wöchiges-Gruppencoaching an (Start: 25.11.2021), in dem Schwangere und junge Mütter Rückhalt finden. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Hier können Sie Menschen kennenlernen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, Kontakte knüpfen, über ihre Sorgen sprechen und die aktuellen Herausforderungen ganz neu betrachten lernen.

 

Wie bieten hier Menschen, die mit einer postpartalen Depression und anderen psychischen Belastungen rund um Schwangerschaft, Geburt und darüber hinaus zu tun haben, einen geschützten Raum um über Ihre Gedanken und Ängste sprechen zu können.

Unser Gruppencoaching befasst sich im Laufe von 15 Wochen unter anderem mit folgenden Inhalten:

•      Ängste in Schwangerschaft und Wochenbett

•      Frühwarnzeichen erkennen

•      Erwartungen an die Geburt

•      Unterschied Babyblues, postpartale Depression und postpartale Psychose

•      „Die perfekte Mutter“ – raus aus der "Perfektionismusfalle"

•      Welchen Einfluss haben Medien?

•      Umgang und eigene Einstellung zu Konflikten

•      Umgang mit dem/der Partner:in in der neuen Situation – wie verändert sich eine Partnerschaft, wenn             man eine Familie wird?

•      Traumatische Geburten und wie gehe ich damit um?

•      Manchmal der richtige Weg: Nutzung von Medikamenten

•      Hilfreiche Tages- und Wochenstrukturierungen

•      Das Karussell der Depression und wie man es schaffen kann, es anzuhalten…

•      Negative automatische Gedanken/ Zwangsgedanken und wie gehe ich mit Ihnen um

•      Entspannungsverfahren

•      Etc…

 

Einzelcoachings und Therapiegespräche

Individuelle Gespräche und Hilfe...


Selbstverständlich können Sie auch eine Beratung oder ein Therapiegespräch in einem Einzelsetting in Anspruch nehmen. In einem vertrauensvollen Gespräch können Sie aussprechen, was Sie belastet. Gemeinsam mit Ihnen erstellen wir einen individuellen Plan für die gemeinsame Arbeit, damit Sie in Ihrem Tempo Ihre Ausgeglichenheit wiederfinden.

Unsere Hilfe möchten wir Frauen (und deren Familien) zur Verfügung stellen, die:

•      schwanger sind und an einer psychischen Erkrankung leiden oder schon einmal litten

•      schwanger sind und sich ganzheitlich auf die Geburt vorbereiten möchten

•      eine schwierige Geburt verarbeiten müssen

•      an Ängsten oder depressiven Verstimmungen nach der Geburt leiden

•      Fehl- oder Todgeburten verarbeiten müssen

•      sich das alles anders vorgestellt haben…

Himmel oder Hölle? Babyblues oder eine postpartale Depression?

Wichtig ist es, die postpartale Depression ganz klar vom sogenannten Babyblues abgrenzen zu können. Eine erste  Einschätzung, ob man selbst an einer postpartalen Depression leiden könnte, lässt sich sehr gut mithilfe eines standardisierten Fragebogens vornehmen. Dabei handelt es sich um den sogenannten Edinburgh Postnatal Depression Scale (EPDS). Dieser Bogen ist unter anderem auf der Webseite des bundesweit vernetzten Vereins Schatten & Licht e.V. hinterlegt und kann kostenlos herruntergeladen werden.

 

Was kann zu einer postpartalen Depression führen?

Eine postpartale Depression kann viele verschiedene Ursachen haben, wie z.B. eine oder mehrere Fehl- oder Todgeburten, eine schwere Schwangerschaft, eine traumatische Geburt oder schlichtweg die Überforderung mit dem neuen Alltag als Mami. Auch psychische Vorerkrankungen können jemanden anfällig für eine postpartale Depression machen.

Wenn Sie die Vermutung haben an einer postpartalen Depression zu leiden, sind wir für Sie da. Gemeinsam werden wir in einem ersten Gespräch erörtern, was der beste Weg für Sie ist. Bei uns finden Mütter und Angehörige einen geschützten Raum, in dem es nur um SIE und ihre Bedürfnisse geht.

Zögern Sie nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen!

Es wird darauf hingewiesen, dass unsere Beratung im Rahmen einer Schwangerschaft oder nach der Geburt nicht die Geburtsvorbereitung oder Nachsorge bei einer Hebamme ersetzt. 

Kontaktieren Sie uns gerne! 

 

Kurzfristige Termine oder Hausbesuche sind, gerade auch in Akutsituationen, immer möglich.

Für weiter Informationen und Adressen, können Sie sich auch an den bundesweiten Verein "Schatten & Licht e.V."  oder den Bundesverein für Angehörige von psychisch Kranken (BApK) wenden.